Track 20: RFID und Ubiquitous Services
RFID (Radio Frequency Identifi cation), Sensorik und andere Technologien des Ubiquitous Computing erweitern die Möglichkeiten der betrieblichen Informationsverarbeitung um eine automatisierte Verknüpfung von Systemen mit physischen Objekten und bilden die Grundlage zum „Internet der Dinge“. In der Folge können einerseits etwa Prozesse in Logistik, Produktion, Verkauf und Aftersales deutlich feingranularer kontrolliert und gesteuert werden, z.B. in der Kühlkette eines Handelsunternehmens. Andererseits ermöglicht das Wissen über Abläufe in der physischen Welt auch erstmals die Umsetzung völlig neuartiger Geschäftsmodelle, z.B. Kfz-Versicherungen nach dem Prinzip „Pay-as-you drive“. Der erfolgreiche Einsatz in der Praxis erfordert jedoch ein tiefgreifendes Verständnis der notwendigen Basistechnologien und Standards sowie der Gestaltungsprinzipien für neue sensorgestützte Geschäftsprozesse bis hin zur Veränderung der Erfolgslogik einer Branche. Darüber hinaus ergeben sich auf der Kundenseite mögliche Akzeptanzprobleme in Bezug auf eine scheinbar omnipräsente Überwachung durch „Spy Chips“ und Anwendungen, die „nachhause telefonieren“.
Mögliche Themen sind:
- RFID und Ubiquitous-Computing-Technologien für Business Services
- Infrastrukturen für RFID und Ubiquitous Services
- Smart Environments, Ambient Intelligence und Wearable Computing im betrieblichen Einsatz
- Sicherheit und Privatsphäre bei RFID und Ubiquitous Services
- Ubiquitous Business durch RFID-Technologie und kontextsensitive Dienste und Ubiquitous Services
- Einsatzerfahrungen, Erfolgsfaktoren und Entscheidungsmodelle für RFID
Leitungsgremium: |
| Prof. Dr. Alois Ferscha, Johannes Kepler Universität Linz |
| Prof. Dr. Elgar Fleisch, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich & Universität St. Gallen (Federführender) |
| Prof. Dr. Kai Rannenberg, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt |
Programmkomitee: |
| Oliver Christ, Leiter SAP Research Schweiz |
| Martin Meints, ULD Kiel |
| Florian Michahelles, Post Doc ETH Zürich, Associate Director Auto-ID Labs |
| Hartmut Pohl, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg |
| Frederic Thiesse, Post Doc Universität St. Gallen, Leiter M-Lab & Retail Research Initiative |
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